• Hirschkäfermeiler

Unser Hirschkäfermeiler im NSG Fischbeker Heide

Wir haben am Naturschutz-Informationshaus "Schafstall" in der Fischbeker Heide einen sogenannten Hirschkäfermeiler gebaut. Dieser besteht aus abgestorbenem Eichenholz, das zu etwa 20 cm senkrecht im Boden vergraben wird und insgesamt eine Pyramiden-ähnliche Form aufweist. Durch diese Bauart wird es ermöglicht, dass die Larven sich zum überwintern in den  Stämmen nach unten bis unter die Erde fressen. Schon in dieser geringen Tiefe gefriert der Boden nicht mehr.
Da der Hirschkäfer bei der Wahl des Holzes für die Eiablage der wählerisch ist, kommt (fast) nur Eiche in Frage. Eichentotholz, bzw. überhaupt tote Stämme, sind in den bewirtschafteten Wäldern jedoch nicht mehr zu n, was zu einer starken Abnahme der Hirschkäferpopulation führte, mit Hirschkäfermeilern wird dem entgegengewirkt.

Gefährdung des Hirschkäfers:  Der Der Hirschkäfer ist in der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ (Kategorie 2) geführt. Sein Bestand hat in Mittel- und Südeuropa stark abgenommen. Dies liegt nicht etwa an ihrer Beliebtheit für Sammler, wie häufig behauptet wird, sondern daran, dass immer weniger Lebensräume für die Tiere vorhanden sind. Im Zuge sogenannter Aufräumaktionen wurden besonders die lichten Laubwälder von Totholz „befreit“, das für die Entwicklung der Larven notwendig ist. Heute werden die meisten Bestände forstwirtschaftlich genutzt. Alte Eichen werden gefällt, und das Holz wird verarbeitet. Entsprechend fällt auch kein neues Totholz mehr an. So kommen Hirschkäfer heute nur noch in einigen alten Eichen-Urwäldern vor, hier allerdings häufig in recht großen Beständen. Dem Hirschkäfer wurde gesetzlicher Schutz gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie eingeräumtDer Der Hirschkäfer ist in der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ (Kategorie 2) geführt. Sein Bestand hat in Mittel- und Südeuropa stark abgenommen. Dies liegt nicht etwa an ihrer Beliebtheit für Sammler, wie häufig behauptet wird, sondern daran, dass immer weniger Lebensräume für die Tiere vorhanden sind. Im Zuge sogenannter Aufräumaktionen wurden besonders die lichten Laubwälder von Totholz „befreit“, das für die Entwicklung der Larven notwendig ist. Heute werden die meisten Bestände forstwirtschaftlich genutzt. Alte Eichen werden gefällt, und das Holz wird verarbeitet. Entsprechend fällt auch kein neues Totholz mehr an. So kommen Hirschkäfer heute nur noch in einigen alten Eichen-Urwäldern vor, hier allerdings häufig in recht großen Beständen. Dem Hirschkäfer wurde gesetzlicher Schutz gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie eingeräumt